Abstecher nach FLORES



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Schon lange ein Wunsch von Peter (meinem Lebenspartner), aber erst hier in Lombok kurzfristig beschlossen und umgesetzt: Eine kurze Reise auf die Insel Flores. Er buchte spontan einen Flug nach dieser Insel und lud meinen Bruder Hans und Lahir (ein einheimischer Freund aus Lombok) ein, mitzukommen. Hier sein kurzer Bericht:


"Wir packten unsere Rucksäcke und zogen davon. Sechs Tage dauerte der Trip, davon vier auf Flores. Viel zu kurz, aber höchst interessant, mit dem Reiz, wieder hinzugehen!


Route: Flug über Denpasar (kein Direktflug lombok-Flores) nach Labuhanbajo. Dort heuerten wir einen kundigen Fahrer samt Fahrzeug an. Der Fahrer war ein Glücksfall, kannte die Insel in- und auswendig und war auch in Geschichte und Geografie sehr belesen. Erstes Ziel war Ruteng. In der Nacht wurde es bitterkalt (Hochebene), so dass es sich gelohnt hatte, warme Kleider und den Schlafsack mitzunehmen. Am nächsten Tag ging es nach Bajawa. Noch nie so viele Kurven in so kurzer Zeit gefahren, war unsere einhellige Meinug. Das liegt am Gelände. Die Insel hat 14 Vulkane (7 aktiv), an deren Flanken sich unzählige, tief eingeschnittene Täler befinden. Das Land der Insel ist wegen der vulkanischen Erde und des vielen Wassers sehr ertragsreich, drei Reisernten im Jahr sind üblich (Vergleich Südlombok: eine, mit etwas Glück!...).


In der nahen Umgebung von Bajawa gibt es ein rundes Dutzend höchst interessante, uralte Eingeborenendörfer. Eines haben wir am dritten Tag besucht, Bena. Tipp: Es würde sich lohnen, eine Woche nur in Bejawa zu bleiben, um von dort aus jeden Tag ein anderes Dorf zu besuchen. - Die Fahrt ging weiter, etwa 30 bis 40 km in der Stunde. Ein Grund waren die vielen Baustellen. Mit Hilfe der indonesischen Regierung wird die Strasse längs der Insel völlig neu gebaut. Wir erreichten Ende, fuhren aber durch nach Moni.


Von diesem kleinen Dorf aus starteten wir am nächsten Morgen zum Vulkan Kelimutu. Er ist berühmt wegen seiner drei verschiedenfarbigen Seen. Diese wechseln in unbestimmten Abständen ihre Farbe, weil sich immer wieder andere mineralische Stoffe darin lösen. Ein Bombenerlebnis!


In Maumere genossen wir schlussendlich einen wunderschönen Abend in einem chinesischen Restaurant, direkt am Hafen und bei bestem Essen. Der Rückflug am nächsten Tag nach Denpasar war wieder ein Glücksfall. Wir flogen an den beiden Riesenvulkanen Tambora *) und Rinjani vorbei. Auf dem Rinjani war ich schon, auf dem Top (3726 m). Auf den andern wollte ich schon; vielleicht?..."


*) Der Vulkan explodierte 1815. Es war die gewaltigste Explosion, die jemals in der Geschichte registriert wurde. Etwa 150 Kubik-Kilometer Gestein wurden damals zerstäubt, etwa der dreifache Inhalt des gesamten Bodensees. Der Krakatau (1883) war dagegen ein Klacks. Auf der ganzen Welt - auch in Europa - kam es in den Jahren darauf zu Temperatursenkungen und Missernten, und niemand wusste lange Zeit, warum.


Die ausführliche Geschichte dieser Reise nach Flores findet ihr auf dieser Website:








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