Der neue internationale Flughafen: Rasante Fortschritte...

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Aus der Ferne ist nicht viel zu sehen. Mit dem Teleobjektiv werden aber Einzelheiten sichtbar, z.B. das "Skelett" des Hauptgebäudes. - Strassen werden ausgebaut, zum Teil auf drei Spuren erweitert. Das heisst für viele Anwohner, dass sie ihr Häuser abreissen müssen.

Das Flughafengelände erstreckt sich zwischen Praya und der Südküste Lomboks. Es ist doppelt so gross wie dasjenige des Flughafens von Denpasar in Bali! Tausende Bauern mussten ihr Land verlassen. An die Baustelle kommt man nicht heran, und aus der Ferne lässt sich nur erahnen, was hier entsteht. Der Flughafen soll aber 2010 eröffnet werden. - Parallel zum Flughafenbau läuft der Ausbau der Infrastruktur. Das betrifft vor allem das Strassennetz und die Installation einer leistungsfähigen Stromversorgung. Bei der Planung und Ausführung wird die Bevölkerung kaum gefragt. Die mächtigen Investoreninteressen gehen vor.


"Strassenzustandsbericht..."

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Die Bilder sprechen für sich selbst. Die ersten beiden zeigen einen kleinen Abschnitt zwischen Kuta und dem Strand von Mawun. Der Zustand hier ist als "gut" zu taxieren. Die andern Bilder widerspiegeln weit mehr die Normalität. Mit der Erschliessung der Strände wird sich das dann wohl ändern. Touristen wollen ja nicht durchgeschüttelt werden, und ihre Hintern sind ja so mimosenhaft empfindlich...


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Neue Stromleitungen braucht das Land...

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Mit dem geplanten Tourismus (gehobener, dann auch massenmässiger Art) werden an die Infrastruktur ganz neue Anforderungen gestellt. Eine der wichtigsten Aufgaben ist die Versorgung mit genügend Strom. So sieht man mancherorts Strommasten aus Beton an den Strassenrändern liegen, die noch aufgestellt werden müssen. Provisorische Leitungen hangeln sich unterdessen von Haus zu Haus, Baum zu Baum, Strauch zu Strauch und den Mauern entlang. Wird die Landbevölkerung auch davon profitieren, und wie? Strom ist teuer, und auf der Insel gibt es ein einziges Kraftwerk, das mit Öl betrieben wird. - Vorläufig sind Stromausfälle häufig. Wahrscheinlich wird ein grosser Teil der Elektrizität beim Flughafen benötigt. Und zum Betreiben der unzähligen Sendemasten, die in den letzten Jahren aus dem Boden geschossen sind.


Land und Immobilien für Spekulanten...

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Mit dem internationalen Flughafen und den gigantischen Plänen der Behörden und Investoren erhofft man sich einen gewaltigen Wachstumsschub im Tourismus. Einerseits will man den Massentourismus ankurbeln, andererseits ist man aber am stinkreichen Jetset interessiert. Für letzteren werden Luxusresorts, Golfplätze und vieles mehr geplant. Und an den wunderschönen Hängen, welche die zahlreichen Buchten säumen, wird Platz bereitgestellt für Häuser und Hotels. Schon jetzt ist das Interesse gross. Die Hügel rund um die Bucht von Kuta (Bilder) werden wahrscheinlich schon in wenigen Jahren ganz anders aussehen, überbaut von Ferienhäusern und dergleichen. Die Grundstückpreise jagen sich jetzt schon in die Höhe. Bauern werden mit wenig Geld für die Hergabe ihres Landes "entschädigt". Für welchen Pappenstiel sie ihren einzigen Besitz hergegeben haben, wird ihnen in wenigen Jahren schmerzlich bewusst werden.

Auch bereits bestehende Hotels werden zum Kauf angeboten, unter anderm das "Kuta Indah". Andere, zwar einfache, aber schöne Betriebe liegen brach, warten auf Investoren. So auch das noch bis vor wenigen Jahren von einem indonesisch-schweizerischen Ehepaar geführte "Matahari Inn". Grosse Investitionen sind nötig, um den hohen (Luxus-) Bedürfnissen der künftigen Gäste gewachsen zu sein.


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Marktleben...

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Für die Bevölkerung, die sich vor allem aus Subsistenzbauern und Fischern zusammensetzt, ist der Markt eine wichtige Angelegenheit. Er findet in Kuta zweimal in der Woche statt. Nicht nur wichtige Güter werden hier getauscht und verkauft, er ist auch eine Gelegenheit, um sich zu treffen und Neuigkeiten auszutauschen. - Auch für den Tourismus ist ein Markt natürlich immer ein Anziehungspunkt. Allerdings ist voraussehbar, dass sich mit dem Massentourismus das ganze Preisgefüge verändern wird. Und damit auch die Einkommensstruktur der Marktfahrer, d.h. aber hauptsächlich der Bauern.


Mawun

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Noch gehört dieser Strand der Superlativen der einheimischen Bevölkerung. Wie lange noch? Wann schlägt hier der "Investorenhammer" zu, und die ganze Bucht wird privatisiert und mit Luxus-Resorts zugebaut?


Bei Hans auf dem Berg...

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Es lässt sich inzwischen recht gut leben hier oben, 100 Meter über dem Meer. Oft kommt Besuch. Nicht nur aus dem Dorf und der Umgebung. Manchmal kommen Gäste aus Europa, aus Übersee