Kuta - Der rasante Wandel



Bei einem mehrstündigen Rundgang durch Kuta, besonders seine östlichen Randgebiete, fallen hochmoderne Krane auf. Sie sind die auffälligsten Zeugen davon, dass hier zum ersten Mal und in grossem Umfang mit modernsten Mitteln gebaut wird. Modernstes Baumaterial und neueste Bautechniken haben Einzug gehalten. Dutzende von (Gross-)Projekten stehen an, realisiert zu werden. Auf einer der grössten Baustellen, die schon weit fortgeschritten ist, entsteht das Hotel "Pullman". Es grenzt direkt an eine Bucht östlich des "Affenberges" (wir nannten ihn so, weil hier bis vor zwei Jahren eine grössere Affenkolonie lebte; von der fehlt heute jede Spur). Alle diese Strände waren bisher öffentlich zugänglich. Das wird nicht mehr so sein. Auf den Fotos 21/22 (etwa in der Mitte der Galerie) sieht man, dass sich auf einem schmalen Sandstreifen viele Einheimische tummeln. Noch, denn das wird nach der Hoteleröffnung definitiv ein privater Strand sein.


Am auffallendsten - und enervierendsten - sind die hunderte Meter langen Zäune, Mauern, Sichtblenden und Absperrungen. Sie verhindern nicht nur den Blick, sondern auch den Zutritt auf riesige Areale. Auf diesen wird teilweise gebaut; unzählige von ihnen stehen aber noch frei und bleiben ungenutzt. Entweder spekuliert hier jemand darauf, dass die Grundstückpreise noch mehr in den Himmel schiessen, oder einer lässt sich einfach Zeit, bis er mit dem Bau seines Projekts beginnt. - Wie dem auch sei, Kuta befindet sich heute vollkommen in den Klauen mächtiger Investoren und damit des Finanzkapitals.









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